Natur in Irland

Rundreise in Irland

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Irland Fan werden

Irland ist kein Land für Hektiker, es gehört zu den ursprünglichsten Ländern in Europa und ist als Urlaubsziel einmalig. Mag sein, dass Sie noch kein Fan von Irland sind, aber das ändert sich, sobald Sie einmal dort waren.

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Rundreisen nach eigenem Geschmack

Die typische Form eines Irland-Urlaubs sind Rundreisen. Sie bieten die beste Möglichkeit, Irland und seine Bewohner kennenzulernen. Solche Rundreisen können individuell geplant oder über eine Vielzahl von Veranstaltern gebucht werden, wobei individuelle Reisen meist mit dem Pkw und organisierte Veranstalterrundreisen mit dem Reisebus durchgeführt werden. Im Übrigen kann sich jeder die Rundreise aussuchen, die er mag. Je nach Länge einer Rundreise empfiehlt es sich, nur eine bestimmte Region zu bereisen, da man sonst zu viel im Bus sitzt. Und Regionen gibt es eine ganze Menge.

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Viele Touristen unterliegen dem Irrtum, Irland bestehe nur aus der einen großen gleichnamigen Insel. Dabei handelt es sich um einen häufigen, aber verzeihlichen Irrtum. Vor der Küste Irlands gibt es tatsächlich noch zusätzlich eine Art Perlenkette aus größeren und kleineren Inseln. Die größte dieser Inseln heißt Achill Island, sie ist 22 km lang und 19 km breit. Achill Island liegt dermaßen nah vor der Küste Irlands, dass man die Insel schon 1888 mit dem Festland verbinden konnte. Festland natürlich nur, wenn man Irland als Festland und nicht ebenfalls als Insel betrachtet. Bis in die 40er Jahre führte sogar eine Bahnlinie von Irland nach Achill Island.

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Gourmet, Gourmand, Irland

In der Vergangenheit hat Irland sich nicht besonders als Hochburg kulinarischer Genüsse hervorgetan. Dennoch soll die irische Küche einige, nicht uninteressante, Spezialitäten für den Gaumen zu bieten haben. Nach Meinung verschiedener Genießer dieser irischen Gaumenfreuden sollen sie ungenießbar sein. Das kann nicht stimmen, da es sich um typisch irische Gerichte mit langer Tradition handelt und die Iren bisher noch nicht ausgestorben sind.

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Die irische Küche ist keineswegs ein Beispiel für Vielfalt oder Raffinesse. Das ist, aufgrund des enormen Einflusses der britischen Küche, kein Wunder. Die Basis der irischen Küche besteht aus Gemüse und Fleisch. Hinzu kommen Kartoffeln, Kartoffeln und Kartoffeln. Das die Iren keine großartige kulinarische Kultur entwickeln konnten, hat sicherlich auch damit zu tun, dass das Land jahrhundertelang von den Engländern ausgebeutet wurde. Eine der schlimmsten Hungersnöte der jüngeren Geschichte in Europa forderte über eine Million Tote.

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Da sieht es bei den Getränken schon anders aus, hier existieren jahrhundertealte Traditionen, die heute noch beachtet werden und die Menschen weltweit beeindrucken, wie beispielsweise das irische Bier. Es hat von allem etwas weniger als deutsches Bier: Weniger Kohlensäure, weniger Alkohol und sogar weniger Geschmack – abgesehen vom Guiness. Davon unbeeindruckt gehören die Iren zu den größten Biertrinker-Nationen der Welt.

Auch der Whiskey hat eine lange Tradition in Irland, irische Mönche erfanden ihn quasi im sechsten Jahrhundert. Ursprünglich für die äußere und medizinische Anwendung gedacht, wurde schnell der Trinkgenuss erkannt. Lassen Sie sich verzaubern von einem Land, welches nicht gerade entlang der Autobahn des Welttourismus liegt. In Irland können Sie Ihren Urlaub noch so verbringen wie er Ihnen gefällt.

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